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Möchten Sie nur die wesentlichen Schritte zur Veröffentlichung Ihrer Forschungsdaten in RADAR nachlesen? Dann rufen Sie gerne die Kurzversion dieser Seite auf.
RADAR (Research Data Repository) ist ein disziplinübergreifendes institutionelles Repositorium, das die Archivierung sowie die Publikation von Forschungsdaten ermöglicht. Das Repositorium wird vom FIZ Karlsruhe als Forschungsdatendienst (RADAR Cloud) betrieben.
RADAR ist für alle Forschenden der HSU, die ihre Forschungsdaten archivieren oder publizieren möchten. RADAR versteht sich hierbei als Ergänzung zu fachspezifischen Forschungsdaten-Repositorien und ermöglicht Ihnen, Forschungsdaten zu publizieren, für die (noch) keine geeigneten Infrastrukturen bereitstehen.
In RADAR gespeicherte Datenpakete können entweder archiviert oder publiziert werden. Archivierte Forschungsdaten werden in RADAR garantiert zehn Jahre gespeichert. Damit entspricht RADAR den Anforderungen guter wissenschaftlicher Praxis und vieler Drittmittelgeber, Daten auch nach Abschluss eines Vorhabens für einen längeren Zeitraum vorzuhalten. RADAR stellt mittels der Bitstream Preservation sicher, dass diese auch nach vielen Jahren unverändert vorliegen. Sollte der Dienst vorzeitig beendet werden, wird für eine adäquate Speichermöglichkeit für die restliche Archivdauer gesorgt.
Publizierte Forschungsdaten werden (ungeachtet dessen, ob RADAR noch in Betrieb ist oder nicht) für einen Zeitraum von 25 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.
RADAR Cloud bietet als „Software-as-a-Service“ ein vollständiges Forschungsdaten-Repositorium, das durch FIZ Karlsruhe auf einer sicheren Cloud-Plattform gehostet wird. Die Speicherung Ihrer Forschungsdaten erfolgt in drei Kopien an verschiedenen Standorten in den Rechenzentren des Scientific Centre for Computing (SCC) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und im Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden.
Quelle: RADAR Betriebsvarianten – RADAR Cloud
Somit unterliegt die Datenspeicherung den rechtlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland.
Stammen die Forschungsdaten aus einem drittmittelgeförderten Forschungsprojekt mit Mittelzugriff für die Archivierung oder Publikation von Forschungsdaten, ist die Archivierung bzw. Publikation der Forschungsdaten kostenpflichtig.
Über die RADAR Vorauszahlungsoption ist es möglich, das Budget für Speicherdienstleistungen, das bei drittmittelbasierter Forschung meist nur während der Projektlaufzeit verfügbar ist, einmalig, vollständig und fristgerecht zu verausgaben.
Eine Vorauszahlung kann für einen Zeitraum von bis zu fünf Kalenderjahren vorgenommen werden. Der Betrag richtet sich nach einer individuell festgelegten Obergrenze für die Menge der zu archivierenden oder zu publizierenden Daten.
Die nachfolgend aufgeführten Kosten für die Archivierung bzw. Publikation stellen einen Auszug aus der offiziellen RADAR-Preisliste (RADAR Cloud) dar:
Bitte wenden Sie sich an [email protected] und schicken die im Tab „Was muss ich tun, um Forschungsdaten in RADAR hochladen und archivieren bzw. publizieren zu können?“ genannten Informationen mit.
Besteht kein Mittelzugriff für die Veröffentlichung der Forschungsdaten, wenden Sie sich bitte ebenfalls an [email protected].
Um die Wahrnehmung ihrer Forschungsergebnisse zu maximieren, unterstützt RADAR Forschende beim Kuratieren, Archivieren, Publizieren und Teilen ihrer Forschungsdaten.
Da in der Forschung immer mehr Daten anfallen, wird ein passendes Management wissenschaftlicher Daten demnach wichtiger. Diese Ansicht vertreten zunehmend auch Forschungsförderer, die entsprechende Auflagen an die Vergabe von Drittmitteln knüpfen.
Mit dem Ablegen von Forschungsdaten in RADAR wird sichergestellt, dass die Anforderungen von Leistungsträgern und der „guten wissenschaftlichen Praxis“, also die sichere Aufbewahrung und Verfügbarkeit der für Publikationen zugrunde liegenden Daten, erfüllt werden.
Darüber hinaus erhöht die Publikation wissenschaftlicher Daten die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Forschung. Dritte können Daten finden und zitieren. Damit können die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit nachgenutzt werden.
RADAR-Dienste können in den Publikationsprozess von Zeitschriftenaufsätzen integriert werden. Verlangt eine Zeitschrift die Veröffentlichung der zugrundeliegenden Forschungsdaten, können Forschende ihre Daten bei RADAR publizieren und die DOI des Datenpakets mit dem Zeitschriftenaufsatz verbinden.
Die Daten können vor der Publikation begutachtet werden, beispielsweise im Rahmen eines Peer-Review-Prozesses. Dafür bietet RADAR Datengebern die Möglichkeit, einen nicht öffentlichen Link zu erzeugen, der an die Gutachter weitergegeben werden kann.
Forschende können in Datenmanagementplänen RADAR-Dienste angeben, um die Speicher- beziehungsweise Archivierungsstrategie zu beschreiben. Archivierte und publizierte Forschungsdaten erhalten einen eindeutigen persistenten Identifikator, der gegenüber Förder- und Drittmittelgebern als Nachweis einer nachhaltigen Datenspeicherung dienen kann. Beim Beantragen von Förder- und Drittmitteln können Antragsteller die Kosten für die Publikation oder Archivierung von Forschungsdaten mit RADAR in den Antrag integrieren und so die Finanzierung für RADAR-Dienste mit einwerben.
Im Kodex „Leitlinien zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis“ fordert die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG), dass Primärdaten, die einer Veröffentlichung zugrunde liegen, für einen Zeitraum von 10 Jahren gespeichert werden sollen. Dieser Zeitraum wird häufig im Datenmanagement-Kontext erwähnt. Trotzdem gibt es keine allgemein und für alle Fachdisziplinen empfohlene Speicherdauer. Abhängig von Forschungsgebiet, Leistungsträgern oder Institutionen können verschiedene Anforderungen in Kraft treten.
In den FAIR-Prinzipien werden Maßnahmen definiert, mit denen Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar gemacht werden können. Viele wissenschaftspolitische Akteure, darunter Forschungsförderer, unterstützen die Forderung nach FAIR Data. Ziel soll sein, dass Forschungsdaten gleichermaßen für Menschen und Maschinen optimal aufbereitet und zugänglich sind, und existierende Datenbestände – falls technische und rechtliche Rahmbedingungen es erlauben – für neue Forschungsfragen nachgenutzt werden können.
Auch RADAR unterstützt die FAIR-Prinzipien und ist bestrebt, diese umzusetzen. Mit welchen Dienstmerkmalen und Maßnahmen dies bei RADAR geschieht, ist dieser Detailansicht (PDF 300 KB) zu entnehmen.
Durch ein einheitliches, systematisches Bezeichnungssystem stellen Sie die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der Forschungsdaten sicher. Deshalb sollten die Datei-, Ordner- und Variablennamen und die Bezeichnung von Tabellen-Spalten sowie -Zeilen möglichst aussagekräftig, eindeutig und kurz formuliert werden. Treffen Informationen auf sämtliche Daten eines Ordners zu, sollte diese Information direkt in der Ordner-Bezeichnung formuliert werden statt in jedem Dateinamen.
Einige mögliche Modelle für Bezeichnungen:
| Zu bevorzugen | Zu vermeiden |
| website-texte-2020-05-v15.docx | Website-Texte-Mai-finalFinal2_new.docx |
Digitalisat_XY-ZZ_E-1_M-296778.tiff Digitalisat_XY-ZZ_E-2_HT-493887.tiff Digitalisat_XY-ZZ_M-5_LS-345-c.tiff (Schema Digitalisat_Archivsigel_Bestandssignatur_Archivaliensignatur.tiff) | Bild0001.tiff Bild0002.tiff Bild0003.tiff |
| Survey_OpenAccess_Cleaned_v04.csv | OA-Results-clean-4.csv |
Nicht alle Dateiformate eignen sich für die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten. Formate sollten den Standards der jeweiligen Fachdisziplin entsprechen und nach Möglichkeit vollständig offen und dokumentiert sein. Einige Formate, die die Nachnutzbarkeit von Daten erleichtern, haben sich bewährt. RADAR hat eine Übersicht empfohlener Dateiformate für unterschiedliche Datentypen zusammengestellt, die jedoch nicht abschließend ist.
Die Übersicht geeigneter Dateiformate des RADAR Supports umfasst Empfehlungen zu folgenden Datentypen:
Diese Empfehlungen orientieren sich an internationalen Standards wie dem Kriterienkatalog zur besonderen Eignung von Dateiformaten zur Langzeitarchivierung der Library of Congress und aktuellen Entwicklungen im Bereich des Forschungsdatenmanagements und werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.
Laut forschungsdaten.info werden für digitale Medien aktuell u.a. die folgenden Dateiformate empfohlen:
Weitere Ressourcen:
Besonders einfach umzusetzende Dokumentation in separater Textdatei, die alle wichtigen Kontextinfomationen enthält. Das Ziel ist es, anderen Forschenden einen Überblick über die Daten und zum Verständnis wichtige Kontexte zu geben. Etliche Repositorien bieten eigene Template-Vorlagen an. README-Dateien können im Rahmen der Datenpublikation begleitend veröffentlicht werden.
Quelle: Daten dokumentieren – Warum, was und wie?
Tipps zur praktischen Umsetzung gemäß „2 Minuten FDM“:
Weiterführende Ressourcen:
RADAR erreichen Sie unter der URL https://www.radar-service.eu/radar/de/search. Über den Filter „Community“ können Sie direkt eine HSU-spezifische Sicht auf HSU-Forschungsdaten in RADAR einstellen oder diese Sicht direkt aufrufen: HSU-Community
Sie können sich in RADAR via Shibboleth-Login anmelden.
Hierbei ist bei der Anmeldeoption „Über Ihr Institutionskonto” die „Helmut-Schmidt-Universität Hamburg“ auszuwählen. Tippen Sie dazu einfach „Helmut“ ein und übernehmen die „Helmut-Schmidt-Universität Hamburg“.
Anschließend erfolgt die Authentifizierung gegen den Identitätsprovider der HSU. RADAR erhält dabei keine Kenntnis vom internen Anmeldenamen und Passwort. Die Authentifizierung gegenüber RADAR erfolgt – für Nutzer:innen unsichtbar – über ein Einmal-Token. Der Identitätsprovider übermittelt RADAR nach Zustimmung durch die Benutzerinnen und Benutzer lediglich eine pseudonyme Benutzungskennung und die E-Mailadresse (beides Pflichtfelder) sowie den Klarnamen (optional) als Authentifizierungsattribute. Mit diesen Daten legt RADAR einen Proxy-Account an, an den durch die lokalen Administratorinnen und Administratoren der Einrichtung Rollen vergeben werden können.

Alternativ können Sie sich ein RADAR-Nutzerkonto erstellen.
Um Daten in RADAR hochladen zu können, müssen Sie als Nutzer registriert sein (siehe im Bereich „Zugang und Anmeldung in RADAR“ –> „Wie melde ich mich in RADAR an?“) und über Kuratoren- bzw. Subkuratoren-Rechte innerhalb eines RADAR-Arbeitsbereichs verfügen.
Wenn Sie Forschungsdaten in RADAR archivieren oder publizieren möchten, übermitteln Sie bitte an [email protected]:
Der Arbeitsbereich ist der zentrale Einstiegspunkt für Forschende in RADAR, die Daten archivieren oder publizieren wollen. Er wird typischerweise für eine Arbeitsgruppe, eine Organisationseinheit oder ein Projekt eingerichtet. Er bietet eine Übersicht über die bereits vorhandenen Datenpakete, erlaubt das Hochladen von Forschungsdaten und deren Beschreibung mit Metadaten. Jedem Arbeitsbereich wird vom Administrator mindestens ein Kurator zugeordnet, der diesen verwaltet. Der Kurator entscheidet über die Publikation oder Archivierung von Datenpaketen, kann Vorgaben zu den Metadaten machen und die Zugriffsrechte für den Arbeitsbereich und für archivierte Datenpakete festlegen. Für jeden RADAR-Vertrag können mehrere Arbeitsbereiche eingerichtet werden.

Wir können die zu archivierenden oder publizierenden Forschungsdaten einem schon früher eingerichteten Arbeitsbereich zuordnen, wenn sowohl die neuen als auch die schon vorhandenen Daten aus dem gleichen Projekt stammen und durch die Vorauszahlungsoption beglichen wurden und werden.
Forschungsdaten, die in einem schon früher angelegten Arbeitsbereich veröffentlicht werden sollen und durch die Bibliothek bezahlt werden, können in diesem Arbeitsbereich veröffentlicht werden, wenn auch die schon vorhandenen Daten durch die Bibliothek bezahlt wurden.
Treffen beide Fälle nicht zu, müssen wir aus abrechnungstechnischen Gründen einen neuen Arbeitsbereich anlegen.
Folgende Optionen des Datenuploads stellt RADAR bereit:
Der voraussichtlich benötigte temporäre Speicher kann sich an dem mindestens für die Archivierung und/oder Publikation der Forschungsdaten erforderlichem dauerhaftem Speicher orientieren, da der temporäre Speicher für Daten im Status „in Bearbeitung“ oder „in Begutachtung“ benötigt wird.
Ein Kurator ist verantwortlich für Forschungsdaten eines Arbeitsbereichs und wird vom Administrator bestimmt. Ein Arbeitsbereich kann ein oder mehrere Kuratoren besitzen. Der Kurator ist ein Datengeber mit vollen Rechten, der Forschungsdaten nach RADAR übertragen, mit Metadaten anreichern sowie diese archivieren bzw. publizieren kann. Kuratoren können weitere Personen als Subkuratoren bestimmen und ausgewählten registrierten Nutzern Zugriff auf archivierte Daten gewähren.
Sub-Kuratoren werden vom Administrator oder Kurator einem bestimmten Arbeitsbereich zugewiesen. Ein Arbeitsbereich kann ein oder mehrere Subkuratoren besitzen. Der Subkurator ist ein Datengeber mit eingeschränkten Rechten, der nur Daten nach RADAR übertragen und mit Metadaten anreichern kann. Subkuratoren haben Leserechte auf die in ihrem Arbeitsbereich archivierten Datenpakete.
Subkuratorinnen und Subkuratoren können lediglich Daten in RADAR hochladen und mit Metadaten beschreiben, jedoch weder Datenpakete publizieren noch zur Begutachtung freigeben. Als Kuratorin bzw. Kurator können Sie ihrem Arbeitsbereich weitere Datengeberinnen bzw. Datengeber (sog. Subkuratorinnen bzw. Subkuratoren) zuweisen:
Für die konkreten Schritte zur Archivierung bzw. Publikation von Forschungsdaten in RADAR HSU empfehlen wir für einen schnellen Einstieg die Videotutorials des RADAR Supports, insbesondere zu folgenden Aspekten:
Zusätzlich werden im Quickstart Guide für Kuratoren bzw. im für RADAR4Culture entwickelten Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber die Aufgaben der Kuratoren (und im Fall von Schritt 2 und 3 überwiegend auch der Subkuratoren) beschrieben:
Ein Datenpaket besteht aus einer oder mehreren Dateien, die in Verzeichnissen organisiert sein können. Hinzu kommen die dazugehörigen Beschreibungen in Form von Metadaten. Datenpakete werden von Kuratoren und Subkuratoren im Arbeitsbereich angelegt und bearbeitet. Mit RADAR können Datenpakete entweder archiviert oder publiziert werden. Jedes Datenpaket wird in RADAR mit einem Identifier (DOI oder RADAR-ID) versehen. Um ein neues Datenpaket anzulegen, können einzelne Dateien wie auch Zusammenstellungen in Form von ZIP-, TAR-, GZIP, oder anderen komprimierten Dateien hochgeladen werden. Eventuell in den Zusammenstellungen enthaltene Verzeichnisse werden automatisch für das Datenpaket übernommen. RADAR empfiehlt die Verwendung von Dateiformaten, die sich für die Langzeitarchivierung eignen.
Um ein neues Datenpaket anzulegen, klicken Sie im Arbeitsbereich auf die Schaltfläche „Datenpaket erstellen“. Beim ersten Upload werden Sie aufgefordert, die „Lizenz und Nutzungshinweise für Datengeberinnen und Datengeber“ für RADAR zu akzeptieren. – Häufige Fragen zum Umgang mit personenbezogenen Daten werden in der RADAR4Culture: Handreichung zu personenbezogenen Daten aufgegriffen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Datenpaket zu erstellen, z.B. können Sie Ihre Forschungsdaten direkt hochladen. Wählen Sie hierzu bitte die Option „Datenpaket hochladen“ (voreingestellt). Alternativ können Sie die Forschungsdaten auch erst später hochladen, indem Sie auf den Tabellenreiter „Leeres Datenpaket erstellen“ klicken. Diese Option eignet sich insbesondere dafür, bereits jetzt einen DOI zu reservieren (um diesen z.B. im korrespondierenden Aufsatz zu hinterlegen).
Vergeben Sie einen Namen für Ihr Datenpaket. Er erscheint als Titel auf der RADAR-Landingpage. Der Name kann während der Bearbeitung des Datenpakets jederzeit geändert werden.
Wählen Sie anschließend die Datei aus, die Sie hochladen möchten. Sie können diese per Drag&Drop auf den gekennzeichneten Bereich ziehen oder über Ihr Dateisystem auswählen. Es kann entweder eine Einzeldatei oder ein gepacktes Archiv (.zip, .tar, .tgz, .tar.gz, .tar.bz2) hochgeladen werden.
Archive werden beim Hochladen optional entpackt (voreingestellt), die ursprüngliche Verzeichnisstruktur bleibt dabei erhalten. Während der Bearbeitung können dem Datenpaket weitere Einzeldateien hinzugefügt werden, ebenso können Einzeldateien wieder entfernt und hierarchische Verzeichnisstrukturen erstellt und befüllt werden.
Bitte beachten Sie: Das Entpacken trifft nur beim Schritt „Datenpaket erstellen“ zu. Sobald Sie zu einem späteren Zeitpunkt während der Bearbeitung des Datenpakets gepackte Archive hinzufügen möchten, ist aus technischen Gründen ein Entpacken dieser Archive nicht mehr möglich. Die Archive werden in diesem Fall als Einzeldatei hochgeladen (z.B. als .zip) und im System gespeichert.
Optional können Sie anhand der Prüfsumme (MD5 Hashwert) die Datenintegrität der Datenübertragung nach RADAR überprüfen lassen. Die Prüfsumme kann entweder extern ermittelt und ins Freitextfeld eingetragen werden oder, falls Ihnen keine Prüfsumme vorliegt, automatisch über den Browser berechnet werden.
Initiieren Sie die Datenpaket-Erstellung durch Klick auf die Schaltfläche „Datenpaket hochladen“.

Empfehlung: Achten Sie darauf, ein geeignetes Dateiformat zu wählen. Damit sichern Sie die nachhaltige Aufbewahrung und Nachnutzbarkeit Ihrer Datensätze (zu geeigneten Dateiformaten siehe Bereich „Vorbereitung der Forschungsdaten für die Archivierung oder Publikation in RADAR“ –> „Welche Dateiformate eignen sich für die Langzeitarchivierung?“).
Wenn Sie die Meldung erhalten haben, dass die Quota überschritten sei und Sie sich an Ihren lokalen Admin wenden sollen, ist der (temporäre) Speicher ausgelastet und kein weiterer Datenupload möglich. Bitte wenden Sie sich an [email protected], damit die Quota höhergesetzt wird.
Bitte geben Sie ebenfalls Bescheid, wenn Sie die Quota Ihres Arbeitsbereichs überschritten haben und keine Meldung erhalten haben, damit der Speicherplatz dennoch angepasst wird. Dies wäre wichtig, da beim ersten Überschreiten der Quota ein über die festgelegte Speicherhöhe hinausgehender Upload möglich ohne Hinweismeldung ist. Erst beim erneuten Überschreiten tritt die oben beschriebene Meldung auf.
Nach Erstellung des Datenpakets befindet es sich zunächst im Status „In Bearbeitung“ im temporären Speicher von RADAR. In dieser Phase können sowohl Metadaten als auch Inhalt des Datenpakets ergänzt, geändert oder gelöscht werden.

Ein mit aussagekräftigen Metadaten versehenes Datenpaket aus Forschungsdaten erhöht dessen Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit. Metadaten eines Datenpakets in RADAR umfassen zum einen deskriptive Metadaten, welche über Auffindbarkeit, Referenzierbarkeit und Nachnutzbarkeit entscheiden und von Ihnen selbst eingegeben werden (z.B. Titel, Ersteller/in, Beschreibung, Fachgebiet oder Lizenz des Datensatzes). Zum anderen handelt es sich um technische Metadaten, die vom System automatisch ermittelt werden (z.B. Angaben zu Datenvolumen, Datenformat und Prüfsummen) und für eine nachhaltige Datenspeicherung von zentraler Bedeutung sind.
Die Beschreibung von Datenpaketen zählt zu den Aufgaben der (Sub-)Kuratoren. RADAR hat ein Metadatenprofil für die Beschreibung von Forschungsdaten entwickelt, das 10 Pflichtfelder vorgibt. Die Pflichtfelder erfüllen die Voraussetzungen für die Vergabe eines DOI (Digital Object Identifier) für das Datenpaket. Die Felder sind außerdem auf verschiedene Wissenschaftsdisziplinen übertragbar. Neben den Pflichtfeldern können 13 optionale Felder ausgefüllt werden. Sorgfältig beschriebene Datenpakete erhöhen die Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten. Die Dokumentation des RADAR Metadatenschemas ist hier verfügbar. Weitere Informationen zur Beschreibung von Datenpaketen finden Sie im Videotutorial „Metadaten für Datenpakete“.
Nach Erstellung des Datenpakets stehen Ihnen drei Tabs zur Verfügung (siehe Abb. „Datenpakete mit Metadaten beschreiben“):
Um das Datenpaket mit Metadaten zu beschreiben:
Im Formular können die beschreibenden Metadaten per Hand eingetragen werden (Abb. „RADAR Metadaten-Editor“). Die zehn RADAR-Pflichtfelder stehen direkt zur Eingabe bereit und sind mit * gekennzeichnet. Die 13 optionalen Metadatenfelder öffnen sich erst nach Klick auf den jeweiligen Linktext (wie „Alternativer Identifier“).
Um für das Datenpaket bereits vorab einen DOI zu reservieren, steht im ersten optionalen Feld „Persistenter Identifikator“ die Schaltfläche „DOI“ zur Verfügung.
Alternativ können Sie eine Metadaten-Datei im XML-Format hochladen. Die XML-Datei können Sie einfach per Drag & Drop auf den gekennzeichneten Bereich ziehen oder über „Auswählen“ aus Ihrem Dateiverzeichnis auswählen. RADAR stellt über den Link „Metadaten Beispieldatei“ zudem eine Beispieldatei zur Verfügung, die Sie vor dem Hochladen für Ihre Zwecke in einem Text- bzw. XML-Editor anpassen können.
Über die Schaltfläche „Metadaten prüfen“ können Sie Ihre eingegebenen bzw. hochgeladenen Metadaten schließlich auf Vollständigkeit prüfen lassen und anschließend „Speichern“.
Die komplette Dokumentation des RADAR-Metadatenschemas mit Informationen zu allen Metadatenfeldern, Eigenschaftswerten und kontrolliertem Vokabular finden Sie auf der RADAR-Webseite sowie untenstehend („Welches Metadatenschema nutzt RADAR?“).

RADAR nutzt das RADAR-Metadatenschema, das während der DFG-geförderten Projektphase entwickelt wurde und kontinuierlich aktualisiert wird. Es basiert auf dem DataCite-Metadatenschema 4.4, einem weitverbreiteten Standard zur Beschreibung von Datensätzen ohne Berücksichtigung der jeweiligen Disziplin und ist kompatibel mit DublinCore. Es enthält zehn Pflichtfelder, unter anderem die Grundanforderungen für die DOI-Registrierung in Übereinstimmung mit dem DataCite-Schema. Daneben stehen zusätzlich 13 optionale und auf verschiedene Wissenschaftsdisziplinen übertragbare Parameter zur Verfügung.
Das RADAR-Metadatenschema bietet eine Kombination von Freitextfeldern, kontrollierten Listen und Auswahloptionen für standardisierte bzw. normierte Einträge.
Es unterstützt Normdaten bzw. Identifikationssysteme für Personen (ORCID), Organsiationen (ROR), Förderorganisationen (Crossref Funder Registry) und die Gemeinsame Normdatei (GND).
Es empfiehlt sich, wenn immer möglich, von diesen Vokabularen Gebrauch zu machen (z.B. bei Angaben zu Ersteller/in, Beitragende, Herausgeber/in, Rechteinhaber/in, Förderung und Schlagworte). Sie stellen so sicher, dass Ihre Metadateneingaben eindeutig, standardisiert, nachhaltig sowie maschinenlesbar erfolgen und erhöhen die Nachnutzbarkeit Ihrer Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien. Darin werden Maßnahmen definiert, mit denen Forschungsdaten für Menschen und Maschinen auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar gemacht werden können.
Pflichtfelder in RADAR:
Die folgenden Metadatenfelder sind optional:
In RADAR können auch Einzeldateien oder Verzeichnisse im Datenpaket optional mit individuellen Metadaten annotiert werden.
Klicken Sie hierzu auf die entsprechende Datei bzw. das Verzeichnis und anschließend auf die Schaltfläche „Metadaten bearbeiten“.

Um die Beschreibung der Datenpakete zu vereinfachen, können durch die Kuratoren des Arbeitsbereichs optional Metadaten-Standardwerte festgelegt werden. Sobald Metadaten-Standardwerte definiert wurden, werden diese automatisch für jedes neu hochgeladene Datenpaket angewendet. Weichen die Metadatenwerte für ein einzelnes Datenpaket von den Standardwerten ab, so können diese von Datengeberinnen und Datengebern weiterhin individuell editiert werden.
Um Metadaten-Standardwerte zu definieren, klicken Sie im Arbeitsbereich zuerst auf „Arbeitsbereich bearbeiten“ und anschließend auf „Metadaten-Standardwerte“.
Wenn Sie Kuratorenrechte besitzen, können Sie Datenpakete durch Klick auf den Button „Archivieren“ oder „Publizieren“ direkt archivieren oder publizieren. Wenn Sie keine Kuratorenrechte, sondern Subkuratorenrechte besitzen, reichen Sie Ihr Datenpaket bitte zur Archivierung oder Publikation beim zuständigen Kurator des Arbeitsbereichs ein. Wählen Sie dazu die Option „Bereit zum Archivieren“ bzw. „Bereit zum Publizieren“. Anschließend können Sie im sich öffnenden Eingabeformular Anmerkungen für den Kurator notieren.

In RADAR können Sie die zu Veröffentlichungen gehörenden Daten vor der Publikation mit Gutachter:innen teilen.
Sie können auf Grundlage verschiedener Kriterien entscheiden (ggf. auch entsprechend der Vorgaben des Drittmittelgebers), ob Sie die Forschungsdaten in einem Arbeitsbereich nur archivieren möchten oder publizieren.
Vertiefende Lektüre:
Sowohl die Archivierung als auch die Publikation von Forschungsdaten erfolgt in Datenpaketen. Der Datengeber entscheidet über den Umfang des Datenpakets. Es kann sinnvoll sein, nur eine oder mehrere Dateien in einer .ZIP-Datei zusammenzufassen und in einem Datenpaket abzulegen.
Wenn Sie die Daten archivieren, sind sie nur für die Mitglieder des entsprechenden Arbeitsbereichs zugänglich. Nur im Fall der „öffentlichen Archivierung“ stünden die Daten auf RADAR uneingeschränkt zur Verfügung. Die Haltefrist archivierter Daten beträgt zehn Jahre. Die Daten erhalten eine RADAR-ID als persistenter Identifier.
Wenn Sie die Daten publizieren, sind die Forschungsdaten für 25 Jahre öffentlich frei verfügbar. RADAR HSU vergibt für jedes publizierte Datenpaket ein Digital Object Identifier (DOI). Damit sind Datenpakete eindeutig referenzierbar und können verlässlich zitiert werden.
Vor der Publikation werden die Metadaten validiert und auf Vollständigkeit geprüft. Während der Publikation erhält das Datenpaket einen DOI (Digital Object Identifier), der bei DataCite registriert wird, wo auch die Metadaten des Datenpakets indexiert werden.
Nach der Publikation ändert sich der Status eines Datenpakets von „In Bearbeitung“ zu „Publiziert“. Es ist nun auch auf dem RADAR-Portal für die Allgemeinheit öffentlich sichtbar und zugänglich.
Für publizierte Datensätze können Sie einen Embargo-Zeitraum festlegen. Das Datenpaket wird dann erst nach Ablauf dieser Frist für Andere zugänglich. Die Metadaten sind währenddessen bereits öffentlich sichtbar und einem Hinweise auf die Embargofrist versehen.
Archivierte Datensätze erhalten keinen DOI, sondern eine RADAR-ID, die ebenfalls als persistenter Identifier fungiert.
Bei archivierten Datensätzen können Sie als Kurator zudem die Zugriffsrechte festlegen. Klicken Sie hierzu in der Übersicht des Datenpakets auf „Zugriffsberechtigte Nutzer“. Sie können dann den Benutzernamen oder die E-Mailadresse der zugriffsberechtigten Person in ein Freitextfeld eintragen und die Eingabe speichern.
Im Tabellenreiter „Inhalt“ können Sie den Inhalt eines Datenpakets im Status „In Bearbeitung“ ändern. Über die verschiedenen Icons können z.B. weitere Einzeldateien bzw. Verzeichnisse hinzugefügt und vorhandene Einzeldateien bzw. Verzeichnisse umbenannt oder gelöscht werden.

Bitte beachten Sie: bei der nachträglichen Bearbeitung des Inhalts kann ein gepacktes Archiv beim Hochladen nicht mehr entpackt werden, sondern wird ausschließlich als Archivdatei (.zip, .tar, .tgz, .tar.gz, .tar.bz2) hinterlegt.
Um ein Datenpaket so übersichtlich wie möglich in RADAR zu präsentieren, wird empfohlen, die finale hierarchische Verzeichnisstruktur bestmöglich bereits lokal abzubilden und anschließend bei Erstellung des Datenpakets als gepacktes Archiv hochzuladen.
Änderungen am Inhalt des Datenpakets sind nun nicht mehr möglich, die Metadatenannotation kann jedoch bei Bedarf auch nach der Publikation über die Option „Metadaten korrigieren“ geändert werden (in der rechten Navigationsleiste verfügbar nach Anmeldung in RADAR).
Ja, im letzten Publikationsschritt können Sie einen Embargo-Zeitraum festlegen (1-12 Monate bzw. unbegrenztes Embargo).
Das Datenpaket wird erst nach Ablauf dieser Frist öffentlich zugänglich, die Metadaten sind währenddessen bereits öffentlich sichtbar und mit einem Hinweis auf die Embargofrist versehen.
Datensätze mit unbegrenztem Embargo können über eine Anfrage- bzw. Freigabeoption individuell mit anderen RADAR-Nutzerinnen und -Nutzern geteilt werden. Diese Option kommt z.B. für Datensätze im Kontext von Patentanmeldungen oder Geheimhaltungsklauseln in Kooperationsvereinbarungen in Frage.
In der Praxis ergibt sich regelmäßig die Notwendigkeit der Aktualisierung bereits publizierter oder archivierter Forschungsdaten (Hinzufügen weiterer Daten zu Datensammlungen, Errata fehlerhafter Daten, Aktualisierung aufgrund neuer Forschungsergebnisse etc.). RADAR unterstützt aktuell keine vollwertige Versionierung. In diesen Fällen ist ein neuer Datensatz zu erstellen. Dieser kann mit der vorherigen Version über die Felder „Related Identifier“ und „Relation Type“ verlinkt werden. Gleichzeitig können die Metadaten der vorherigen Version korrigiert und der neue Datensatz ebenso über die Felder „Related Identifier“ und „Relation Type“ referenziert werden. Dadurch ist eine gegenseitige Verlinkung der einzelnen Versionen möglich.
Prinzipiell können publizierte Datenpakete nicht gelöscht, aber gesperrt werden. In diesem Fall bleibt die Landingpage mit Informationen über das Datenpaket und einem Hinweis auf die Sperrung erhalten. Ein Herunterladen gesperrter Datenpakete ist nicht möglich.
Die Suche nach publizierten Datenpaketen in der RADAR-Datenbank steht allen Nutzer:innen frei, eine Registrierung ist nicht erforderlich. RADAR bietet eine Freitextsuche sowie eine Facettensuche in den Metadaten. Die Suche nach einem speziellen Datenpaket ist am einfachsten über die eindeutige DOI (Digital Object Identifier).
Über die Suche können auch Datenpakete gefunden werden, die erst nach dem Ende einer Embargofrist zum Download verfügbar sind. Nutzer:innen können dann die beschreibenden Metadaten einsehen und das Datenpaket zitieren.
Archivierte Datenpakete sind prinzipiell nicht öffentlich einsehbar und können nicht gesucht werden.
RADAR verwendet das Protokoll OAI-PMH, um die Metadaten zum automatischen Einsammeln (Harvesting) durch Suchmaschinen zur Verfügung zu stellen. Die Metadaten stehen unter einer CC0-Lizenz, sind auch über DataCite Commons abrufbar und werden zum Beispiel von Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente wie BASE oder B2Find indexiert. Möglich wäre zudem, die HSU-eigenen Metadaten selbst als Set zu harvesten, um diese auf institutionseigenen Webseiten oder Publikationslisten einzubinden.
RADAR-Landingpages sind außerdem Schema.org-konform ausgezeichnet, was die Auffindbarkeit und Interpretierbarkeit aller in RADAR publizierten Forschungsdaten durch Internetsuchmaschinen sicherstellt.
Quelle: RADAR Software Release (Versionen 1.17.4 und 1.17.5)
Grundsätzlich gibt es keine verbindlichen Vorgaben für das Zitationsformat. Zitationspraktiken variieren je nach Fachdisziplin und Verlag. In Anlehnung an internationale Richtlinien empfiehlt RADAR das folgende Zitationsformat:
Auf der Landing Page eines Datenpakets wird ein entsprechender Zitationsvorschlag in einem RADAR-eigenen Zitationsstil angezeigt. Weitere etablierte Zitationsstile (APA, Harvard, MLA, Vancouver, Chicago und IEEE) stehen per Dropdownmenü zur Verfügung.
Grundsätzlich gibt es keine verbindlichen Vorgaben für das Zitationsformat. Zitationspraktiken variieren je nach Fachdisziplin und Verlag.
Um Zitationen für Datenpublikationen im gewünschten Zitationsstil zu generieren, wird die Verwendung des DOI Citation Formatters von Crosscite empfohlen. Nach Eingabe der DOI einer Datenpublikation können Sie dort aus einer Vielzahl verschiedener Zitationsstile wählen. Crosscite ist ein gemeinsamer Service mehrerer DOI-Registrierungsagenturen, unter anderem Crossref, DataCite und mEDRA.
Die Metadaten können in folgenden bibliografischen Formaten heruntergeladen werden:
Vor der Veröffentlichung der Forschungsdaten muss sichergestellt sein, dass nicht die Rechte Dritter verletzt werden:

Die Lizenz- und Nutzungshinweise für Datengeberinnen und Datengeber in RADAR enthalten die Forderung, dass keine Daten, die dem Datenschutzrecht unterliegen, bei RADAR abgelegt werden dürfen:
Die für RADAR4Culture entwickelte Handreichung kann bei der Überlegung unterstützen, welche Informationen unter den Begriff „personenbezogene Daten“ fallen und welche nicht: RADAR4Culture: Handreichung zu personenbezogenen Daten
Behandelte Fragen:
Weitere Ressourcen:
Abhängig vom gewählten Angebot gibt es verschiedene Zugriffsrechte.
Archivierte Datenpakete sind per se nicht für Dritte sichtbar. Kuratoren können allerdings einzelnen registrierten Nutzern Zugriff auf die Daten gewähren. Der Datengeber entscheidet, ob Dritte auf die Metadaten zugreifen können. Es gibt drei Optionen: öffentlich sichtbar; für freigegebene Nutzer sichtbar; nicht sichtbar.
Publizierte Datenpakete und ihre Metadaten sind öffentlich einsehbar und können von Dritten heruntergeladen werden. Gegebenenfalls kann der Datengeber ein zeitliches Embargo für ein Datenpaket festlegen. Die Datenpakete werden dann erst nach Ablauf dieser Frist für Dritte zugänglich gemacht.
Vor der Wahl einer Lizenz sollten Sie sicher stellen, dass:
Um Nutzungsrechte für Forschungsdaten festzulegen, bietet RADAR Datengebern verschiedene Lizenzmodelle an. Lizenzen sind Standardverträge, die für ein entsprechend lizenziertes Objekt bestimmte Handlungen (z.B. lesen, kopieren, weiterverbreiten, verändern, mit anderen Daten kombinieren) erlauben. RADAR empfiehlt die Verwendung liberaler und weit verbreiteter Lizenzen, die eine sinnvolle Nachnutzung für die Forschung rechtlich ermöglichen. Insbesondere die weltweit anerkannten Creative Commons Lizenzen sind aufgrund ihrer weiten Verbreitung zu empfehlen. Sie eignen sich auch für Forschungsdaten. Eine Übersicht zu den möglichen Creative Commons Lizenzen finden Sie hier.
Eine ausführliche Beschreibung der CC-Lizenzen und weiterer freier Lizenzen hat das Portal forschungsdaten.info aufbereitet: Welche freien Lizenzen gibt es?
Ressourcen zu Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Forschungsdaten in RADAR:
Grundlage der obigen Dokumentation, wenn nicht anders angegeben: RADAR Supportseiten und RADAR4Culture: Quickstart-Guide für Datengeberinnen und Datengeber [deutsch]