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Universitätsbibliothek von 8:00 bis 21:00 Uhr

07.10.2026 · 18 Uhr

Von der Luftbildauswertung über die Suche bis zur Entschärfung

Annica Sewzyk

Feuerwehr Hamburg, Gefahrenerkundung Kampfmittelverdacht

Bei dem Vortrag handelt es sich um eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung

„Kriegsaltlasten im Wandel der Zeit. 1946-2026 vom Bombenräumkommando zum Kampfmittelräumdienst.“

Der Eintritt ist frei. Für den ungehinderten Zugang zum Universitätscampus halten Sie bitte einen Lichtbildausweis bereit. 

Inhalt des Vortrags

Auch mehr als acht Jahrzehnte nach der Operation Gomorrha sind die Altlasten des Zweiten Weltkriegs noch nicht beseitigt. Schätzungen gehen davon aus, dass noch immer rund 2.500 nicht detonierte Bomben in Hamburgs Untergrund liegen. Im Rahmen von Baumaßnahmen aller Art werden immer wieder Blindgänger gefunden. Im Zuge einer teils als historisch zu bezeichnenden Forschung werden Blindgänger mit ausgeklügelten und aufwendigen Verfahren ausfindig gemacht, sodann von hochqualifizierten Fachleuten entschärft oder gesprengt.

Die Referatsleiterin Gefahrenerkundung Kampfmittelverdacht bei der Feuerwehr Hamburg, Annica Sewzyk, stellt in ihrem Vortrag vor, wie Hamburgs Spezialisten mit detektivischer Präzision und modernster Technik Bombenblindgänger aufspüren. Sie beleuchtet die aufwendige Recherchearbeit anhand historischer Kriegsluftbilder und Archivalien, die vor jedem Bauprojekt durchgeführt wird.

Anhand eindrucksvoller Bildbeispiele wird gezeigt, wie ihr Referat systematisch Verdachtsflächen bewertet und so für Sicherheit sorgt – lange bevor ein Kampfmittel überhaupt entdeckt oder entschärft wird.