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Universitätsbibliothek von 8:00 bis 21:00 Uhr
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Rückmeldungen zum Bestand

Ergebnisse der Online-Befragung (Teil 7)

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Bibliotheken werden noch immer reflexartig mit großen, ehrwürdigen Räumen assoziiert, in denen sich kilometerlange Bücherregale aneinanderreihen. Doch heute wandelt sich die Bibliothek: Vom gedruckten Werk hin zur modernen, digitalen Informationsversorgung.

Die drei häufigsten Wünsche

Die im Jahr 2025 durchgeführte Nutzendenumfrage hatte das Ziel, Erkenntnisse über die Bibliothek als Ihren persönlichen Lern- und Arbeitsort zu gewinnen. Wir möchten damit Ihren Aufenthalt vor Ort möglichst optimal gestalten und Sie mit unseren Services bei Ihrem Studium aber auch bei der Lehre unterstützen.

Neben den Arbeitsmöglichkeiten vor Ort ist aber zugleich der Bestand ein zentraler Bestandteil von Bibliotheken. Sie haben daher die Gelegenheit ergriffen, uns in den Freitextfeldern auch zahlreiche Rückmeldungen zu unserem Bestand zu geben. 

Mehr E-Ressourcen

Der Wunsch nach einem schnellen und ortsunabhängigen Zugriff auf wissenschaftliche Literatur ist verständlich. Deshalb investieren wir rund 90 % unseres Erwerbungsetats in elektronische Ressourcen (E-preferred-Prinzip).

Eine vollständige Digitalisierung unseres Bestandes ist jedoch schon aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich. Auch die Verlage selbst unterliegen diesen Beschränkungen und können daher nicht alle Werke online bereitstellen. Dennoch ist in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg an digital verfügbarer Literatur zu verzeichnen.

Insbesondere durch die bundesweiten DEAL-Verträge mit Springer, Elsevier und Wiley hat sich das Angebot massiv erweitert; nur noch wenige Jahrgänge sind hier nicht abgedeckt.

Auch unser umfangreiches deutschsprachiges E-Book-Angebot (u. a. von Duncker & Humblot, Mohr Siebeck, De Gruyter, Nomos, Beck, Hanser und Walhalla) nimmt im Vergleich mit anderen Universitätsbibliotheken eine herausragende Stellung ein.

Mehr (aktuelle Literatur)

Was beim Rundgang durch die Bibliothek oft nicht sichtbar wird, ist unser deutlich umfangreicherer digitaler Bestand. Dieser übertrifft den Printbestand inzwischen nicht nur im Umfang, sondern auch in thematischer Breite, zeitlicher Tiefe und zunehmend in der Aktualität um ein Vielfaches.

Der Grund dafür liegt darin, dass wir deutlich mehr E-Books neu erwerben als gedruckte Werke. Insgesamt ist unser digitaler Bestand etwa viermal so groß wie der Printbestand und zugleich wesentlich aktueller. Es lohnt sich daher, bei der Literaturrecherche ergänzend in HSUfind zu suchen.

Bedeutet das nun das Ende des gedruckten Buches?
Nein – definitiv nicht. Das gedruckte Buch ist nach wie vor ein einzigartiges Medium mit hervorragender Nutzbarkeit und wird uns noch viele Jahre begleiten. Gleichzeitig werden sich die Schwerpunkte weiter in Richtung digitaler Informationsversorgung verschieben.

Sollten Sie dennoch relevante Literatur vermissen, nutzen Sie gern unseren Anschaffungsvorschlag oder wenden Sie sich bei größeren Bestandslücken direkt an den Erwerbungsleiter, Herrn Dr. Nober.

Darüber hinaus bleibt die Fernleihe ein unverzichtbarer Bestandteil der wissenschaftlichen Literaturversorgung. Sie wird deutschlandweit kontinuierlich ausgebaut. Neben der bereits etablierten digitalen Lieferung von Aufsatzscans per E-Mail wird voraussichtlich im kommenden Jahr auch die Fernleihe vollständiger E-Books möglich sein.
Aufsatzscans erhalten Sie häufig bereits innerhalb eines Tages, Buchlieferungen in der Regel innerhalb einer Woche.

Die Kosten der Fernleihe übernimmt die Bibliothek für alle Angehörigen der HSU.

Mehr Datenbanken

Fachdatenbanken ermöglichen einen besonders zielgerichteten Zugang zur Literatur eines Themengebietes. Bei der Recherche über HSUfind zeigt sich schnell, dass Discovery-Systeme für sehr spezifische Fragestellungen an ihre Grenzen stoßen.

  • Juristische Recherchen erfolgen vor allem über Beck-Online, Juris und Wolters Kluwer Online. Der Ausbau weiterer Beck-Module ist kostenintensiv, aber perspektivisch geplant.

  • In den Ingenieur- und Naturwissenschaften stehen u. a. IEEE, ACM, ASCE und IOP zur Verfügung. Normen, Richtlinien und Standards (DIN, VDI u. a.) werden zentral über das BAAINBw für die gesamte Bundeswehr bereitgestellt. Alle Angehörigen der HSU können hierfür einen Zugang beantragen. Im Vergleich zum kostenpflichtigen Anbieter Nautos ist die Datengrundlage nahezu identisch. Sollten dennoch Normen fehlen, freuen wir uns über einen Anschaffungsvorschlag.

  • Für die Psychologie wurde kürzlich der Zugang zu den Zeitschriften der American Psychological Association freigeschaltet.

  • Zudem haben wir das Angebot von Taylor & Francis erheblich erweitert – verbunden mit deutlichen Mehrkosten, aber von hohem fachlichen Mehrwert.

  • Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind mit den Datenbanken WISO und Business Source Premier bestens versorgt.

  • Alle Fachbereiche profitieren außerdem von den umfangreichen Lizenzen im Rahmen der DEAL-Verträge mit Springer, Wiley und Elsevier.


Auch hier gilt: Das breite deutschsprachige E-Book-Angebot u. a. von Duncker & Humblot, Mohr Siebeck, De Gruyter, Nomos, Beck, Hanser sowie dem Walhalla-Verlag nimmt im Vergleich zu anderen Universitätsbibliotheken eine herausragende Stellung ein.

Die Lizenzierung von Datenbanken ist kostenintensiv und erfordert eine sorgfältige Abwägung. Dennoch erweitern wir unser Angebot kontinuierlich. Anregungen zu weiteren Modulen oder Datenbanken richten Sie bitte an den Erwerbungsleiter, Herrn Dr. Nober.

Zitate aus Freitexten

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Lob

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